My Items
I'm a title. Click here to edit me.

Eine köstliche Brise...
Kennt Ihr die köstlichste Brise überhaupt? Nein? Dann lest mal schnell weiter! Am ersten Maiwochenende hatten wir Rattenbäcker endlich unseren Start in die Marktsaison beim Mittelalterfest zu Wedel. Viele Freunde hatten dort ebenfalls aufgebaut, unter anderem unsere liebe Maren von JaLaMas. Nicht nur, dass Maren unsere liebste Gewürzhändlerin ist und soooooo viele leckere Sachen hat ... nein! Bei JaLaMas gibt's etwas ganz besonders besonderes: Maren hat extra für unser Wikingerbrot die "Butterbrotbrise" kreiert. Dieses tolle Gewürz ist ein wahres Zauberpulver und gibt allem noch einmal einen Extrapfiff. Wir haben es auf dem Markt getestet und jeder war begeistert. Und selbstverständlich musste auch gleich was davon in meine Einkaufstasche wandern.🤗 Ihr könnt übrigens Eure Einkaufstaschen mit Marens Gewürzen beim Wikingersommer - DAS Fest 2026 füllen und die passenden Täschchen gibt's bei uns Rattenbäckern. 😉 Ich hab mir heute gedacht, was auf Brot schmeckt, geht sicher auch in Kleingebäck. Und wie das geht! Die Blätterteigschnecken sind superlecker geworden! Das Rezept gibt's ganz nach meinem Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Blätterteigschnecken Das braucht Ihr: 1 Rolle Blätterteig 200g Skyr 1 Handvoll Schinkenwürfel 1 Handvoll geriebener Käse JaLaMas "Butterbrotbrise" Wikingerbrot mit Butterbrotbrise So geht's: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Blätterteig aufrollen. Mit Skyr bestreichen. Schinken und Käse aufstreuen. Mit "Butterbrotbrise" kräftig bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen. In ca. 2 cm Breite Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten lang goldbraun backen. Guten Appetit! 😋 Mit einem Klick zu JaLaMas

Die Rattenbäcker und was sie so treiben...
Was treiben diese Rattenbäcker eigentlich so? Sie sitzen am Lagerfeuer und trinken Met... so stellt man sich das Lagerleben vor. Ja, auch das machen wir ... nach dem Tagwerk (und manchmal zwischendurch). Aber hauptsächlich machen die Rattenbäcker, das sind Jan-Ole Schwichtenberg und Viola Hauser, noch viel, viel mehr: Auf Mittelaltermärkten und Festen in Schleswig-Holstein findet Ihr uns. Wir sind die, bei denen es köstlich duftet und lustig dahergeht. Für unser Wikingerbrot und unsere Spiele sind wir bekannt. Nach alter Tradition und Wikingerart wird das knusprige, dünne Fladenbrot (die Mutter aller heutigen Knäckebrote) aus Roggenvollkornteig auf der Feuerplatte frisch für Euch gebacken und Ihr könnt es nach Herzenslust selbst belegen. Skyr, Schinken, Käse, Lauchzwiebeln, frisch geräucherter Fisch, frische Beeren, Honig, Weisskäse, Sonnenblumenkerne, Röstzwiebeln... Die Auswahl an Gaumenfreuden für Euer Traumbrot ist riesig! Doch das ist längst nicht alles. Wir wären ja nicht die Rattenbäcker, wenn wir nicht auch etwas mit Ratten am Hut hätten. Wo wir auftauchen, "bekämpfen" wir mit unseren eigenen Methoden die Nager und benötigen dabei Eure Hilfe: ob Kleine oder Große - alle dürfen sich beim Rattenwerfen und am Rattapult erproben und somit die Plagegeister vertreiben. Doch auch das war immer noch nicht alles: da unser Wikingerbrot so wohlschmeckend ist und man kaum genug davon haben kann, bieten wir Euch Backmischungen feil mit denen Ihr Euer Brot zuhause an Eurer Feuerstelle oder in einer Pfanne auf dem Herd backen könnt. Falls Ihr es nicht zu den Märkten schafft, gibt es die Backmischungen auch hier auf der Website in unserem Online-Shop. Und selbst das war immer noch nicht alles! Wenn wir mal nicht auf Märkten unterwegs sind, könnt Ihr sogar mit der Rattenbäckerin selbst backen! Denn die Bäckerin hat einen ganz besonderen Garten: an ihrer heimischen Outdoorküche erlebt Ihr Abenteuer an Lehmofen und Lagerfeuer in unseren Outdoorbackkursen. So, das war's jetzt aber ... beinahe ... ein kleines bisschen nebenbei gibt's noch. Wenn Jan-Ole und Viola mal nicht Unterweisung oder Backkurse geben, dann veranstalten sie einfach ihren eigenen Markt: Den Wikingersommer am Roten Haubarg in Witzwort immer zu Mittsommer im Juni. Und wenn dann noch Zeit ist, geht Jan-Ole angeln und räuchett die besten Fische der Welt und Viola backt, schreibt Backbücher und Blogbeiträge. Und die restliche Zeit? Da gehen die beiden ihren Hauptberufen nach. Viola ist Erzieherin und Jan-Ole Kinderkrankenpfleger. Ihr wollt noch mehr wissen? Dann besucht uns auf den Märkten oder kommt zu unseren Kursen. Wir freuen uns auf Euch. ❤️

Kleine wilde Proteinkugeln: Eiskugelbrötchen mit Skyr und Wildkräutern
Ruckzuck fertig: Eiskugelbrötchen Frühling ist Powerzeit! Alles erwacht, wächst, sprießen und gewinnt neue Kraft.🌱🪺 Da macht es richtig Spaß draußen in der Natur täglich Neues zu entdecken und aus dem Vollen zu schöpfen. Wildkräuter stehen daher täglich auf meinem Speiseplan, sogar schon zum Frühstück. Heute gibt's die Wildkräuter verpackt in coole, proteinreiche Eiskugelbrötchen und die wiederum heißen so, weil sie ruckzuck mit der Eiskelle auf dem Backblech landen, nachdem ebenso ruckzuck der Teig zubereitet ist. Die Wikingerzutat Skyr sorgt dabei für eine schöne Saftigkeit, Haselnüsse und Vollkornmehl geben die schöne Kruste. Meine Brötchen habe ich mit Bärlauch, Giersch und Goldnessel verfeinert. Allein der herrliche Kräuterduft, der beim Backen durch die Küche zieht, macht schon richtig Appetit!🌱 Supertoll an den Eiskugelbrötchen ist auch, dass sie in knapp 45 Minuten auf dem Tisch stehen: 10 Minuten für den Teig, ca. 25 Minuten backen, noch ein paar Minuten abkühlen und schon kann man die kleinen Proteinpakete genießen. So, Ihr Lieben, nun aber ruckzuck ans Werk! Und das ganz nach unserem Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Lauter gute Sachen stecken in den Brötchen Eiskugelbrötchen Das braucht Ihr für 10 -12 Brötchen: 300g Dinkelvollkornmehl (alternativ: Weizenvollkornmehl) 100g Haselnüsse, gemahlen 1 Beutel Backpulver 1/2 Tl Salz 1 Tl Honig 2 Eßl Olivenöl 2 mittelgroße Eier 400g Skyr 1 Handvoll Wildkräuter, fein geschnitten So geht's: Den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Nüsse, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Alle übrigen Zutaten hinzugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Mit einer Eiskelle gleichmäßige Portionen auf das vorbereitete Backblech setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 210°C etwa 25 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Guten Appetit!😊 Und noch ein Tipp: Bei unseren Outdoorbackkursen lernt Ihr nicht nur neue Brot- und Brötchenrezepte kennen, hier erlebt Ihr Euer Abenteuer an Lehmofen und Lagerfeuer! Schaut rein! Mit einem "Klick" aufs Bild geht's zu den Backkursen.

Osterkränze
Noch drei Wochen... dann ist Ostern! 🐰🥕🌸 Bei den Wikingern wurde mit Ostara der Neubeginn, das wiedererwachte Leben, Erneuerung, den Frühling und die Rückkehr der Sonne gefeiert. Das christliche Ostern feiert die Auferstehung Christi und somit ebenfalls die Rückkehr des Lebens, Erneuerung und den Sieg über den Tod. Wie auch immer Ihr feiert, wir Rattenbäcker haben das passende Gebäck für Euch, denn aus unserer Backmischung "Wikingerzöpfe" lassen sich zauberhafte Osterkränze backen. Die sind nicht nur lecker, sondern geben auch eine hübsche Tischdeko ab. Zudem haben die sogenannten "Gebildebrote" eine jahrhundertelange Tradition, die bis in die Zeit der Wikinger zurückreicht. Also: Nich' lang schnacken - einfach backen! Osterkränze Ihr braucht: 1 Backmischung "Wikingerzöpfe" 100 g zimmerwarme Butter 50 ml lauwarme Milch 1 Ei 1 mittelgroße Karotte, geraspelt(ca. 70g) 3 Eßl Haferflocken (alternativ gemahlene Mandeln oder Nüsse) 1/2 Tl Zimt So geht's: Alle Zutaten in eine mittelgroße Schüssel geben. Zu einem glatten Teig verkneten. Gut 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig in 16 gleichgroße Portionen teilen. Je Osterkranz zwei Teigportionen zu einer Schlange ausrollen (ca. 25 cm lang). Die beiden Teigschlangen mit einer verdrehen, zu einem Ring formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen die Kränze noch einmal gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 Minuten lang goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Guten Appetit und eine schöne Osterzeit.🐰🥕🌸 Mit einem "Klick" zur Backmischung.!

Julbrot
Es duftet warm nach Kardamom und Zimt und wenn man durch die vereisten Fensterscheiben lugt dann kann man es schon erahnen: Die Rattenbäcker bereiten sich auf Weihnachten, bzw. das Julfest vor.🤶🏻🐀 Und was da so gut nach den weihnachtlichen Gewürzen duftet, ist das frisch gebackene Julbrot - ein feiner, luftiger Hefekuchen, der in ähnlicher Weise schon im Mittelalter gebacken wurde und auch heute noch in Skandinavien zum Fest nicht fehlen darf. Das Julbrot ist ein sogenanntes Gebildebrot und galt früher als Opfergabe. Der Tisch war stets gedeckt und das Julbrot lag nebst Messer und Butter darauf, damit Götter, Ahnen und Geistwesen sich satt essen konnten. Mit unserer Backmischung könnt Ihr diese Köstlichkeit ganz einfach nachbacken und damit die traditionelle Form auch gut gelingt, kommt hier eine Anleitung, ganz nach dem Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Anleitung für das Julbrot Das braucht Ihr: 1 x Backmischung "Julbrot" 90 g weiche Butter 125 ml Milch, lauwarm 1 kleine Kastenform (20 cm Länge) Backpapier So geht's: Die Backmischung in eine mittelgroße Schüssel geben. 40 g weiche (zimmerwarme) Butter und 125 ml lauwarme Milch zugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten lang gehen lassen, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen. Nun wird der Teig wie in der Fotostrecke oben geformt: Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 30 x 30cm ausrollen. 50g Butter zerlassen. Zimt-Zucker einrühren und auf dem Teig verteilen. Teig zu einer Schlange aufrollen. Je ein ca. 4 cm großes Stück von beiden Seiten abschneiden. Teigstücke beiseite legen. Teigschlange der Länge nach einschneiden, dabei an einem Ende zusammen lassen. Zweimal in sich verdrehen, dass es wie eine Acht aussieht. Teigabschnitte in die Rundungen der Acht legen. In eine kleine, mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Nochmals 15 Minuten ruhen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 30 - 35 Minuten goldbraun backen. Vorsichtig mitsamt Backpapier aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Butter servieren. Viel Spaß beim Backen und eine schöne Weihnachtszeit wünschen Euch Eure Rattenbäcker.

Cremiger Skyr-Cheesecake ohne Boden
Lieblingskuchen zum "Rentenbeginn" Nagetiere lieben Käse. Und (fast) jeder liebt Käsekuchen. Je cremiger, desto besser. Deshalb gibt es bei mir heute einen cremigen Skyr-Käsekuchen zum Rentenbeginn. Ja, Ihr lest richtig. Allerdings gehe nicht ich in den wohlverdienten Ruhestand, sondern Küstencookie. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat bestimmt schon bemerkt, dass die Zahl der Beiträge in den letzten Monaten immer weniger wurde. Der Grund: meine "Nagetiere" nehmen immer mehr Zeit in Anspruch - und das ist auch gut so. Das Marktleben und die Organisation unseres ersten eigenen großen Mittelaltermarktes macht mir unheimlich viel Spaß, aber es kostete auch unheimlich viel Zeit. Deshalb räumt Küstencookie nun den Platz für sein Kind - die Rattenbäcker. Denn ohne Küstencookie und alles, was aus meinem Blog erwuchs, gäbe es sie nicht. Die Website wird in den kommenden Wochen umgestaltet, so dass der Fokus auf den Aktivitäten der Rattenbäcker, den Outdoorbackkursen und dem Shop liegt. Aber keine Sorge, die geliebten Rezepte von Küstencookie bleiben Euch in einer Kategorie erhalten und hin und wieder kommt auch noch ein Rezept dazu. Ganz ohne geht eben doch nicht. 😅 Ich wünsche Euch allen noch weiterhin viel Spaß beim Backen und verabschiede mich mit dem altbewährten Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Cremiger Skyr-Cheesecake (Für einen Kuchen mit 22 cm Durchmesser) Das braucht Ihr: 1 kg Skyr 150 g Zucker 1 Beutel Vanillezucker 1 Beutel Vanillepuddingpulver (aalternativ 40 g Speisestärke) 1 Eßl Mehl 4 mittelgroße Eier Frische Beeren für die Deko So geht's: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (Ø 22 cm) mit Backpapier auslegen. Puddingpulver, Mehl, Vanillezucker und Zucker in einer mittelgroßen Schüssel mischen. Alle weiteren Zutaten hinzugeben und cremig rühren. Den Teig in die vorbereite Backform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. Danach Backtemperatur auf 160°C Ober-/Unterhitze reduzieren und i ca. 35 Minuten weiter backen. Den Skyr Cheesecake im Backofen auskühlen lassen, dabei die Ofentür leicht öffnen. Nach der Abkühlzeit bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren mit Beeren dekorieren. Guten Appetit und weiterhin viel Spaß beim Backen.

Eisenpower-Brot
Volle Frühlingskraft in einem Brot Ach was ist doch diese Jahreszeit herrlich! Man kann so richtig aus dem Vollen schöpfen und hat das beste der Natur kostenfrei vor der Haustür. Dies habe ich mal wieder festgestellt, als mein Eisenwert etwas zu sehr in den Keller ging und ich meine Ernährung wieder mehr mit dem Mineralstoff anreichern musste. Dabei wächst das perfekte Kräutlein dafür üppig in und um meinen Garten: der Giersch. Wusstet Ihr, dass 100g Giersch ganze 3 mg Eisen enthalten? Das ist mehr als in Spinat (2,7 mg) oder Rucola (1,5 mg). Außerdem stecken in dem Wildkraut Protein (5,5 g), Ballaststoffe (4,25 g), Vitamine (A = 0,4 mg, B6 = 0,16 mg und C = 140 mg) und Magnesium (40 mg). Das ist echt ne Menge Power! Also gilt mal wieder: "Nicht jedes "Unkraut" ist ein Unding." (Zitat von mir) Giersch lässt sich vielfältig verwenden. Als Salat, zubereitet wie Spinat oder - wie ich es heute mach - in einem Brot. Mein Eisenwert freut sich und sehr lecker ist das grüne Powerbrot noch dazu. Ich kann es Euch sehr empfehlen und deshalb kommt jetzt schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang - schnacken einfach backen! Eisenpower-Brot Das braucht Ihr: Giersch 200 ml Wasser, lauwarm 200 ml Buttermilch 1/2 Würfel Hefe 1 Tl Honig 100 Gramm Roggenmehl 997 450 Gramm Dinkelmehl 630 (alternativ: Weizenmehl 550) 2 Eßl Olivenöl 2 Tl Salz 2 gute Handvoll junge Gierschblätter, fein gehackt 100 g Körner nach Belieben (z.B. Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne...) So geht's: Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. 10 Minuten ruhen lassen. Alle weiteren Zutaten hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten. 1 - 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 220°C Ober/Unter-Hitze vorheizen. Eine kleine feuerfeste Schale mit Wasser in den Backofen stellen, damit Wasserdampf entsteht. Dadurch bekommt das Brot eine knusprige Kruste. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig nach der Gehzeit in die Form geben und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Nicht nochmal kneten, damit das Brot schön luftig bleiben! Im vorgeheizten Backofen zunächst 15 Minuten bei 220°C backen, dann die Temperatur reduzieren und weitere 30 Minuten bei 200°C goldbraun zu Ende backen. Klopftest machen: Klopft auf die Unterseite des Brotes. Wenn es hohl klingt, ist es fertig. Mindestens 20 Minuten abkühlen lassen. Gutes Gelingen und guten Appetit.

Zarte Erdbeer-Mandel-Wolke
Kleines Törtchen mit zartem Schmelz, schnell und einfach gemacht. Der Mai ist gekommen und das mit bestem Wetter. Der Himmel leuchtete im blausten Blau, das er zu bieten hatte. Die Sonne strahlte und wärmte bis auf 24°C. Schöner konnte es fast nicht sein am ersten Tag des Wonnemonats. Und die einzige Wolke, die zu sehen war, war die die für den heutigen Kaffeetisch vorbereitet wurde: Ein zartes, maifrisches Erdbeer-Mandel-Törtchen mit einem Hauch Waldmeister. "Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus! Wie die Wolken wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt." (Emanuel Geibel) Auch mich zog es am 1. Mai in die weite, weite Welt - mal raus aus Nordfriesland bis hin nach Ribe, Dänemarks älteste Stadt mit dazugehörigem wunderschönen und empfehlenswerten Wikingermuseum. Denn da gab es einen Markt mit lauter schönen Dingen, die Wikingerfrau so brauchen kann. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Den Maikaffee kann man schließlich auch am Brückentag nachholen, wenn es nicht ganz so warm und sonnig ist. Mein kleines Törtchen war genau richtig für die kleine Kaffeerunde, denn ich habe es in einer 16cm-Form gebacken. Wer liebe eine große Torte backen möchte, verdoppelt die Zutaten einfach und nimmt eine 26cm-Form. Das Rezept für das wirklich schnell gebackene und leckere Törtchen kommt jetzt, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Im Vikingecenter in Ribe/Dänemark Erdbeer-Mandel-Wolke Das braucht Ihr: Für den Boden: 3 Eiweiß 50 g Zucker 1 Eßl Waldmeisterzucker, alternativ Vanillezucker 1 Prise Salz 1 TL Speisestärke 150 g gemahlene, blanchierte Mandeln Für die Füllung: 200 g Sahne, am besten Konditorsahne 1 Beutel Sahnesteif 2 Eßl Waldmeisterzucker oder Vanillezucker 250 g Quark 300 g Erdbeeren, klein gewürfelt Für die Deko: Erdbeeren frischer Waldmeister So geht's: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backformen mit ca. 16 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen (Boden und Rand!). Oder die Böden nacheinander in einer Form backen. Für die Böden das Eiweiß mit Zucker, Waldmeisterzucker und Salz steif schlagen. Mandeln mit Speisestärke mischen und unter das Eiweiß heben. Die Masse gleichmäßig auf die vorbereiteten Backformen aufteilen und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 15-10 Minuten goldbraun backen. Aus der Form nehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne mit Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Den Quark etwas glattrühren und die Sahne unterheben. Gewürfelte Erdbeeren unter die Quark-Sahne heben. Den ersten Kuchenboden in einen Tortenring spannen. Ca. 2/3 der Füllung auf den ersten Kuchenboden streichen. Den zweiten Kuchenboden auflegen und die restliche Füllung mit einem Löffel "wolkig" darauf verteilen. Mit Erdbeeren und Waldmeister dekorieren. Guten Appetit und einen sonnigen, wonnigen Mai.

Wildkräuterstangen
Frühlingspower im Handformat 🌱 Es frühlingt! Mit geballter Kraft sprießen die Wildkräuter rund um mein Haus: Bärlauch, Giersch, Brennnessel, Knoblauchrauke und vieles mehr. Ich liebe diese Zeit und ernte schon seit ein paar Wochen die grünen Kraftpakete. Sie werden bei mir zu Kräutersalzen, Kräuterbutter, Würzpaste, Öl und Essig verabreitet und natürlich dürfen sie auch ins Gebäck. "Freunde sind wie Kräuter, sie verfeinern das Leben." (Verfasser unbekannt) Eigentlich wollte ich heute Brötchen backen - schlicht, einfach rund. Doch als ich meinen wunderbar aufgegangenen und luftigen Hefeteig betrachtete, kam mir eine andere Idee: Dieser Teig wollte nicht noch einmal geknetet werden. Nein, er wollte einfach nur geformt und ein wenig gedreht werden, so wie man das bei Wurzelbrot macht. Und hastdunichtgesehen wurden aus den geplanten Brötchen ruckzuck herrlich lockere Stangen, verfeinert mit Bärlauch und Giersch und getoppt mit Körnern, Haferflocken und geriebenem Käse. Sooo lecker! Einfach mit Butter oder Schinken oder Käse belegt sind die Wildkräuterstangen der Hammer! Noch ein kleiner Tipp: Das Roggenmehl gibt den Stangen ein runderes und kräftigeres Aroma. Wenn Ihr kein Roggenmehl habt, nehmt stattdessen einfach 60 g Dinkelmehl. So, Ihr Lieben, damit Ihr mit der Kräuterpower loslegen könnt, bekommt Ihr gleich das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Wildkräuterstangen Das braucht Ihr: 500 g Dinkelmehl 630 50 g Roggenvollkornmehl 2 Beutel Trockenhefe 1 Handvoll Wildkräuter, grob gehackt (z.B. Bärlauch, Giersch, Knoblauchsrauke, Brennnessel...) 300 g Joghurt 3,5% 2 TL Salz 200 ml lauwarmes Wasser 1 Tl Honig 1 Eßl Olivenöl Zum Bestreuen: etwas Wasser Haferflocken Körner nach Wahl Geriebener Käse So geht's: Die trockenen Zutaten (Mehl, Hefe, Kräuter, Salz) vermischen. Joghurt, lauwarmes Wasser, Honig und Olivenöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten, bis dieser sich vom Schüsselrand löst. An einem warmen Ort für ca. zwei Stunden gehen lassen. Den Teig nach der Gehzeit nicht mehr kneten, sondern gleich in 8 gleichgroße Stücke teilen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigstücke mehrfach in sich verdrehen und dabei etwas ziehen, damit etwa 25 cm lange Stangen entstehen. Je vier Stangen auf ein vorbereitetes Backblech legen. Auf der Oberseite leicht mit etwas Wasser bestreichen und mit Käse, Haferflocken oder Körner bestreuen. Nochmals 10 min. gehen lassen. Dann ein Blech nach dem anderen für 20 - 25 Minuten bei 200°C hellbraun backen. Nach der Backzeit Klopftest machen: Auf die Unterseite einer Stange klopfen, wenn es hohl klingt, sind sie durchgebacken. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Käse-Häschen 🧀🐰
...oder auf badisch: Käsle-Häsle Ostern rückt näher ... nur noch drei Wochen bis zum schönsten Frühlingsfest! Da mache ich mir natürlich Gedanken über die kleinen Leckereien, die der Osterhase dieses Jahr verstecken soll. Wobei es da bei mir eine liebgewonnene Tradition gibt, die in keinem Jahr fehlen darf: die Käse-Häschen - oder uff gut badisch "Käsle-Häsle". "Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen sehr beschwerlich." (Wilhelm Busch) Mit dem pikanten Knabbergebäck hat es der Hase nicht so schwer. Schließlich sind Käsle-Häsle luftig leicht wie Blätterteig. Sie passen ganz wunderbar zum Begrüßungsdrink beim Osterbrunch. Doch vorsicht: Käsle-Häsle verschwinden auf rätselhafte Weise sehr, sehr schnell! Ich empfehle daher gleich einen größeren Vorrat anzulegen. Damit Ihr gleich mit Eurem Vorrat loslegen könnt, gibt es jetzt ganz schnell das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Käsle-Häsle Das braucht Ihr: 150 g Butter, kalt und in kleinen Würfeln 180 g geriebener Gouda 90 g Sahne 1/2 Tl Salz 1/2 Tl Paprikapulver, edelsüß 1/2 Tl Backpulver 250 g Mehl 1 Eigelb So geht's: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten in einer mittelgroßen Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formern, etwas platt drücken und gut eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Ruhezeit den Teig etwa 3 mm dick ausrollen. Häschen ausstechen und auf's Backblech legen. Im vorgehizten Backofen bei 200°C ca. 10 - 12 Minuten lang goldgelb backen. Nach der Backzeit sofort vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Kleiner Tipp: Hübsch verpackt sind die Käsle-Häsle auch ein schönes Mitbringsel für Eure Lieblingsmenschen. Viel Spaß beim Nachbacken! Ostergeschenke gesucht? Mit einem Klick auf's Bild zu den Backkursen!

Irisches Sodabrot (Brown Bread)
Saftiges, leckeres Brot mund dazu: Whiskeybutter. Nichts geht doch über den Duft von frisch gebackene Brot! Geht es auch wie mir? Kaum ist das Brot duftend frisch aus dem Backofen, kann ich es nicht erwarten, es anzuschneiden. Aber erst wird bei mir das Brot gesegnet. Das hat meine Mutter schon so gemacht und ich mache das auch. Dann endlich darf die erste Scheibe probiert werden. Ofenwarm, noch ein wenig dampfenden und einfach nur mit Butter, die beim Aufstreichen leicht schmilzt - einfach köstlich! "Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat." (Jaroslav Seifert, tschech. Schriftsteller) Sodabrot ist ein schnell gebackenes, traditionelles Brot aus Irland. Es ist aromatisch, saftig und schmeckt sowohl frisch gebacken, als auch noch nach 2 Tagen. Früher wurde das Brot in einem verschlossenen Topf in der Glut eines Torffeuers gebacken, wobei die Glut auch auf den Topfdeckel gepackt wurde. Das macht es auch zu einem tollen Rezept für den Dutch Oven. Die Backzeit im Dutch Oven beträgt knapp eine halbe Stunde mit geschlossenem Deckel und weitere 20 Minuten mit geöffnetem Deckel, damit sich eine schöne Kruste bildet. Noch ein wichtiger Tipp zur Teigzubereitung: der Teig wird nur ganz kurz geknetet, ca. 2 Minuten, bis er geschmeidig ist. Zu langes Kneten führt dazu, dass der Teig zäh wird. Ganz vorzüglich passt zum irischen Sodabrot übrigens Whiskeybutter. Die ist ganz einfach gemacht und schmeckt nicht nur Whiskeyliebhabern. Das Rezept verrate ich Euch gleich nach dem Brotrezept. Ich kann Euch dieses herrliche Brot nur empfehlen, ob Ihr es nun im Backofen oder im Feuer backt. Hier kommt das Rezept, wie immer ganz nach dem Küstencookie-Motto: Nich' lang schnacken - einfach backen! Irisches Sodabrot Das braucht Ihr: 600g Dinkelvollkornmehl, alternativ Weizenvollkornmehl 180g Dinkelmehl 630, alternativ Weizenmehl 405 2 Tl Natron (Backsoda) 1 Tl Salz 1 Eßl brauner Zucker 2 Eßl Olivenöl 600 ml Buttermilch So geht's: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Brotbackform mit Backpapier auslegen. Mehle, Natron, Salz und Zucker in einer Schüssel gut mischen. Buttermilch und Olivenöl zugeben und alles rasch (max. 3 Minuten) zu einem weichen, gleichmäßigen Teig verkneten. Den Brotteig in die vorbereitete Backform füllen. Das Sodabrot im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Einschubhöhe und 180°C etwa 35 - 40 Minuten goldbraun backen. Nach der Backzeit den Klopftest machen: das Brot mit dem Backpapier aus der Form nehmen und auf die Unterseite des Brotlaibs klopfen. Wenn es hohl klingt, ist das Brot gar. Abkühlen lassen und mit Butter oder Belag nach Wahl genießen. Sodabrot und Whiskeybutter Whiskeybutter Das braucht Ihr: 250 g irische Butter, zimmerwarm 1 kleine rote Zwiebel, sehr fein gewürfelt 1 Eßl Honig 4 Eßl Whiskey, irischer 1 Prise Cayennepfeffer 1 Messerspitze Meersalz So geht's: Die weiche Butter mit Honig, Cayennepfeffer und Salz cremig rühren. Whiskey unter Rühren langsam einfließen lassen. Zum Schluss die Zwiebel untermischen. Sofort servieren. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Scherenbrötchen ✂️
Superschnelle, knusprige Brötchen ohne Gehzeit. Knusperbrötchen, frisch gebacken, sind doch einfach lecker. Manchmal muss es schnell gehen, oder (wie bei mir) kommt die Idee, frisch gebackene Brötchen zum Frühstück zu haben, ausgerechnet dann, wenn man gerade aufgestanden ist und der Bäcker zu hat - z.B. weil Sonntag ist. Daher empfehle ich immer verschiedene Mehlsorten und Hefe im Haus zu haben. Und schon kann es losgehen. "Für jeden kommt die Zeit, wo er anfängt, kleine Brötchen zu backen." Friedrich Löchner (1915 - 2013) So klein sind sie gar nicht, dafür aber schnell! Die superschnellen Scherenbrötchen sind in gerade mal 20 Minuten zubereitet und backen duftend im Ofen, während ich mich im Bad zurecht mache. Während ich den Frühstückstisch decke, kühlen sie auf die perfekte Temperatur ab. Warum allerdings haben diese Brötchen einen so merkwürdigen Namen? Ganz einfach: Weil sie mit einer Schere kreuzförmig eingeschnitten werden. Dadurch entstehen die knusprigen Spitzen und die Brötchen sehen mit dieser einfachen Deko richtig zum Anbeißen aus. Ich finde ja, die knusprig-leckeren Brötchen passen richtig gut zum Küstencookie-Motto, weil sie so schnell gebacken sind. Also: Nich' lang schnacken - einfach backen! Scherenbrötchen Das braucht Ihr für 12 Brötchen: 350 g Dinkelmehl 630 (alternativ Weizenmehl 550) 150 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizen) 100 g Roggenvollkornmehl 1 Würfel frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe 2 EL Olivenöl 1,5 TL Zucker 2,5 TL Salz 400 ml Wasser, lauwarm Körner nach Belieben So geht's: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine feuerfeste Schale mit ca. 100 ml Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Mehle in eine Schüssel geben und eine Mulde darin formen. Wasser und Zucker in die Mulde geben und die Hefe hineinbröckeln. Salz und Olivenöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in 12 gleichgroße Portionen aufteilen und jede Portion zu einer Kugel formen. Körner auf einen Teller geben. Brötchen mit der Oberseite in die Körner drücken und mit gut zwei Fingerbreit Abstand auf das Backblech setzen. (Bild 1) Die Brötchen mit einer Schere kreuzförmig tief einschneiden. (Bild 2 und 3) Im vorgeheizten Backofen unter Schwaden (mit dem verdampfenden Wasser) etwa 25 Minuten backen. (Bild 4) Mit dem Klopftest stellt Ihr fest, ob die Brötchen gar sind: ein Brötchen nehmen und auf die Unterseite klopfen. Wenn es hohl klingt, ist es durchgebacken. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit.

